leslie de melo


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installation bei der feuerwehrzentrale zwettl



Alle Dingwelt ist Form. Sie ist Prägung einer immateriellen Geistigkeit. Der Tisch als immaterielle Geistigkeit bedarf eines Brettes. Das Brett bedarf eines Schnittes. Der Schnitt bedarf eines Baumstammes. Bei dieser Arbeit wird das Moment zwischen Baumstamm und Brett festgehalten. Dieses Moment wird durch den Schnitt definiert. Die entstandene Form bildet das Modul. Das Modul besteht aus zwei Teilen, eine vom Künstler entschiedene Form und eine von der Natur gewachsene Form. Das Modul ist aus einem Stück. Die 40 Baumstämme sind nach einem mathematischen Prinzip konzipiert. Diesem Prinzip liegt stets die Zahl 5 zugrunde, in der gesamten Höhe und der des Sockels, im Querschnitt der Balken, im Raster des Grundrisses. Die Aufstellung in Zwettl ist die dritte Möglichkeit einer räumlichen Organisation. Sie ist monumental. Sie ist eine Kathedrale für den davor stehenden Stein. Der Stein trägt den Titel „Zentrum des Universums“. Die Bäume sind in ihrer Aufstellung offen, zeigen die Überlagerungen eines biologischen Systems durch ein mathematisch-technisches.
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