andrea sodomka


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denkmal für bertha von suttner im schloßpark kirchstetten



Zwei Objekte zeigen Autographen Bertha von Suttners, das dritte stellt Bertha von Suttner bei ihrer Arbeit als Schriftstellerin für den Frieden, an ihrem Schreibtisch sitzend, dar. Je nach Standort des Betrachters und nach Lichteinfall verändert sich die Tönung der Oberfläche der Objekte, da die Umgebung im Glas teilweise widergespiegelt wird. Durch den Siebdruck mit weißer Farbe einerseits und die Transparenz des Glases andererseits entsteht ein stark realistischer Eindruck, der Bertha von Suttner – gewissermaßen im Grünen – im Park ihrer Familie sitzen lässt. Es geht bei dieser Arbeit weniger darum, zu einem Punkt zu finden, als vielmehr, einen Bereich zu erschließen. Die Positionierung der Glastafeln in einem Föhrenhain wurde in Zusammenarbeit mit dem Gartenarchitekten Franz Body festgelegt, da die Situation, in der das Denkmal steht, integrativer Bestandteil der Arbeit ist.

Die Autographen:
(Stadtbibliothek Wien, I.N. 119.057, Schloß Harmannsdorf N.Ö.) 29.11.93
"Ich pflege jene, die ein Autogramm von mir verlangen, aufzufordern, sich der Friedensgesellschaft anzuschließen, um so die Aufrichtigkeit ihrer mir zugesicherten "Verehrung" kundzutun.
Bertha v. Suttner"

(Nationalbibliothek Wien, Anth. 124/4-2, an Milena Wlodzimirska, gekürzt) 5/11 1901
"Geehrtes Fräulein (...) Meinen Posten kann ich nicht verlassen. Aber jede neue Liga, die dem hohen Zwecke der drei heiligen F Friede, Freiheit und Freude zustrebt – und noch das vierte heilige F Frauenrecht dazu – die kann meiner vollen Zustimmung sicher sein. (...)
Hochachtungsvoll
Bertha Suttner"
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