isa genzken


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vollmond, skulptur bei der schloßruine wenzersdorf bei gnadendorf



Im Rahmen von "Land um Laa" entstand als zweites Werk (nach "Warum ist etwas und nicht nichts" von Franz West in Stronsdorf) ein Entwurf für eine Außenskulptur von Isa Genzken, der die Form eines Kreuzes hatte. Es war geplant, dieses aus zwei U-Profilen in maximal möglicher Höhe (60 m?) zu fertigen. Das "große filigrane Kreuz" (Isa Genzken) war das erste Landschaftsprojekt der Künstlerin, konnte jedoch aus statischen Gründen nicht realisiert werden. Hingegen erfolgte der Ankauf der Arbeit "Vollmond" aus dem Skulpturenprojekt Münster, die 1998 in der Schloßruine von Wenzersdorf in unveränderter Form zur Aufstellung gelangte. Die Skulptur besteht aus einer gleichmäßig ausgeleuchteten Milchglaskugel (Durchmesser 2,5 m) auf einem etwa 20 m hohen Stab aus Stahl. Durch den Wechsel der Tageszeiten ändert sich die Wahrnehmung einer an sich gleichbleibenden Lichtsituation in der Kugel und läßt das Werk einerseits zum funktionalen Beleuchtungskörper werden. Andererseits birgt es metaphorische Anspielungen an den Mond, die der Aufstellungsort der im Verfall begriffenen Ruine hier in Wenzersdorf noch unterstreicht.
(Susanne Neuburger)
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