richard künz


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platzgestaltung in mailberg



War ursprünglich seitens der Gemeinde Mailberg an eine Neugestaltung des Brunnens auf dem Hauptplatz gedacht, für den mit einem gemauerten Brunnenring schon der Platz vorgegeben war, wurde bald klar, dass die unbefriedigende Situation mit Bushäuschen und Kriegerdenkmal eine Neukonzeption verlangte. Als Vorgaben waren die Form des Platzes, die aufgrund verkehrstechnischer Anforderungen in ihren Grenzlinien bestimmt war, und das Buswartehäuschen gegeben. Anlass zu verschiedenen Überlegungen war das zentral vor dem Buswartehäuschen positionierte Kriegerdenkmal. Trotz Bemühungen seitens der Jury war an einer im Wesentlichen unveränderten Aufstellung des Kriegerdenkmals nicht zu rütteln, obwohl die alte Sockelkonstruktion als Träger der Schrifttafel abgetragen worden war. Die Figur des Jünglings mit dem Schwert, die ursprünglich auf dem Sockel positioniert war, installierte Richard Künz jedoch auf einem Waldviertler Findling in ebenso dominanter Höhe wie davor, woran auch die Einbindung in das gesamte raumschaffende Ensemble und eine Gegenüberstellung mit dem neuen Brunnen nichts zu ändern vermag. Die Tafel ist in die bogenförmige Konstruktion mit den Sitzbänken eingebunden, den Boden bestimmen verschiedene Steinornamente.
(Susanne Neuburger)
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