eva afuhs


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gestaltung des freiraumes bei der sportwelt noe (ehemals landessportschule st.pölten)



Die Arbeit "Quadrant" liegt in einem sehr großen, offenen Freiraum, der gleichsam wie gepflegte Natur zu betrachten ist. Die Größe der zur Verfügung stehenden Fläche ermöglicht es, ein in sich geschlossenes Gesamtkonzept zu entwickeln, das in seinen theoretischen Ansätzen die Idee des sportlichen Wettbewerbs beinhaltet, sich aber als völlig selbständiger Bestandteil manifestiert. Die Arbeit steht in einem geistigen Zusammenhang mit den Räumlichkeiten, ist ein Gast, ein Diskussionspartner, der sich in seiner Umgebung wohlfühlt. Meine Kunst ist im Gesamtkonzept als autonomer Bestandteil der Gesamtanlage zu erfahren, jeder "Quadrant" für sich kann als eigenständige in sich geschlossene Arbeit betrachtet werden. Die Arbeit spiegelt den Sinn des Zentrums. Sportler aus allen Ländern (die Windrichtungen) kommen zusammen aus demselben Grund. Die Herausforderung des Sports (der Stein, Herschenberger Granit, ein hellgrauer Stein, der in Niederösterreich, im Waldviertel, gebrochen wird), das Ausfeilen von Techniken (die Bearbeitung, variierend vom einfachen Brechen, über das Sägen mit der Blattsäge zum Polieren an der Drehbank) die Vielfalt der sportlichen Disziplinen (die Objekte, runde Platten, Quader, Säule, Trapezoid) und der Wettkampf, das gegenseitige Messen von Höchstleistungen (die Gegenüberstellung der Objekte, ihre Beziehung zur Anlage, zu den Bäumen), all dies führt sie an diesen Ort.
(Eva Afuhs)

Architekten: Wolfgang Mistelbauer, Ekkehard Krainer
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