johanna kandl


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weg in loosdorf



Die Arbeit, die Johanna Kandl für Loosdorf gemacht hat, ist eine Hommage ans Weinviertel. Sie ist komplexes Kunstwerk und simple Sonntagspromenade. Entlang eines Weges vom Dorf in die Felder sind Schrifttafeln aufgebaut, in die mit Laserschnitt Zitate aus Gedichten eingeschnitten wurden. Sie beziehen sich auf den unmittelbaren Aufstellungsort oder auf die Topographie und die Atmosphäre des Weinviertels, untertiteln und unterstreichen das Naturszenario.
Die Tafeln sind rostrot gestrichen, die Textzeilen mit echtem Blattgold unterlegt, und wenn die Sonne daraufscheint, blitzen und glänzen die Wörter. Mit Ironie und Witz setzt Kandl die Landschaftsbeschreibungen der Lyriker aktiv und real in die die Landschaft ein, sieht man doch durch die negativen Schriftzeichen hindurch den wirklichen Waldboden. Ihr Kunstwerk ist frei von Sentimentalität und Heimatkitsch. Kandl bleibt sachlich und argumentiert präzise. Dennoch ist ihr emotionelles Engagement und ihre innere Bewegtheit deutlich zu spüren, denn sie liebt das Weinviertel, und diese Zuneigung läßt sich von ihrem Kunstwerk buchstäblich ablesen.
(Brigitte Huck)
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