andrea sodomka / martin breindl


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klanginstallation in der kulturlandschaft paasdorf



Dieses als zweites der Projektreihe "Kulturlandschaft Paasdorf" entstandene Werk bringt wie die "Autobahn" einen historischen Ansatz, indem es eine Geschichte dieses Landstriches
in ein akustisches Portrait faßt. Landschaft heißt auch Umwelt, Handwerk und Zivilisation und thematisiert unseren sprichwörtlichen Naturverlust in einer durch ein ordnendes, historisches Denken erarbeiteten Gegenwelt zur Landschaftskulisse. Die äußere Hülle ist statisch, der Klangkörper beweglich und in Veränderung begriffen. Ganz bewußt ist die Erdkonstruktion unauffällig, paßt sich der Landschaft an wie ein kleiner Schutzwall, der nach außen nicht preisgibt, was innen geschieht. Innen wird es lebendig: Zu hören ist eine virtuelle Naturgeschichte der Landschaft, ein akustisches Bild von Stimmen, Lauten und Tönen, etwa von Tieren, die dort leben bzw. gelebt haben, vom Wasser (Urmeer) bis zu Glocken, nur der Traktorenlärm muß sich real ergänzen. Bestehend aus einer solarbetriebenen Beschallungsanlage gewährleistet eine Zeitschaltuhr den Einstieg und gibt einen Ausschnitt von zehn Minuten. Klänge, so sagen die Künstler, verlaufen in der Natur nach bestimmten Ordnungsmustern, keinen maschinellen Ordnungen, sondern Ordnungen, die aus den Umweltgegebenheiten immer wieder neu entstehen. Auch die Klangmodule im "Klangatoll" ordnen sich mit Hilfe der Steuerungstechnik, und es entsteht keine statische Klangabfolge, sondern eine sich immer wieder neu formierende Klangskulptur. (Susanne Neuburger)
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