media > public art, Filmdokumentation von Rudi Palla (Ausschnitt)
 
 

franz west


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skulptur am ortsrand von stronsdorf



Dieses Ellipsoid ist keine autonome Skulptur, sondern ein auf diese Stelle bezogenes "Denkmal" im etymologischen Sinne, der Körper des Titels. Das Ellipsoid ist die einfachste Form, die am besten am Boden liegen kann. Der Boden wird als eindeutige Grenze des Gesichts verstanden. Er ist Ruhelager für die Verkörperung der abstrakten Frage.
Im Sommer letzten Jahres nahm ich die Einladung zu einem Metallsymposion für Außenskulptur in Spital am Phyrn an. Gegen meine Gewohnheit, weil eine Skulptur für den Außenraum für mich außerhalb des natürlichen Präsentationsrahmens liegt. Dabei wurde mir meine Arbeitsweise bewußt, nämlich daß ich am fertigen Stück erst zu arbeiten beginne. Damit ergibt sich ein Körper, der sich der ästhetischen Erwartung anzupassen hat.
Die rosa Farbe wählte ich intuitiv. Ich vermute nachträglich, das Motiv dieser Intuition wäre der menschliche, nämlich der eigene Körper als nächstbester Farbträger.
Somit ist die Frage (warum ist etwas und nicht nichts) an diesem Ort als Skulptur invertiert. Diese Skulptur verdoppelt sich aufgrund der Penetranz ihres Titels, Penetranz eben als Motiv der Verfielfachung verstanden.
Sein penetranter Satz perversiert in Skulpturen, die unter anderem auch in Münster bei einer großen Skulpturenausstellung zu sehen sein werden. Mit anderen Worten: das jetzige Elaborat wird geteilt und ein Teil in Münster fertiggestellt und gezeigt, der zweite Teil für Stronsdorf soll hier in Wien fertiggestellt werden.
(Franz West)
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