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© Golser
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herbert golser


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spiegelwand



Herbert Golser hat für Bewohner und Besucher von Klein-Pöchlarn an der Donaulände ein Bühnenbild geschaffen, das zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedliche Panoramen vorführt. Die Arbeit besteht aus zwei schräggestellten Spiegelobjekten. Durch die Stellung der einzelnen Spiegelobjekte vereint der Künstler mehrere Situationen zu einem einheitlichen Bild. Jedes Bild an sich ist allerdings ein Bruchstück: ein Mosaikteil von Klein-Pöchlarn mit Teilen von Natur. Durch die Dimensionen des Spiegels erweitert Golser den Ort. Er mischt verschiedene Realitäten wie Häuser und Wasser und schafft eine neue Welt, ein optisches Panoptikum mit Licht und Schatten für den überraschten Betrachter, der selbst ein Teil des Objektes wird. Wenn wir uns vor den Spiegel stellen, treten wir ein in die Vielzahl der Spiegelbilder: Die Spiegelfunktion verdoppelt sich, der Spiegel spiegelt sich im Spiegel, und Überfrachtungen, Vermischungen entstehen. Golsers Objekte sind die Schwelle zwischen der sich verändernden und der statischen Wirklichkeit, also zwischen Leben und Kunst, zwischen Realität und Fiktion und zwischen Transparenz und Dichte. Das Überschreiten der Grenzen zwischen den Realitätsebenen ist auch ein Überschreiten zwischen den Betrachtungsebenen.
(Katharina Blaas-Pratscher)

Architekt: Arge AKE
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