michael blank


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skulptur im stadtraum von traiskirchen



"Es sind darin die Dinge, die den Ort denken. Gegenstände die ihren räumlichen Vollzug anbieten" (Michael Blank). Die grosse Skulptur in Traiskirchen mutet wie der räumlichen Vollzug dessen an, was der Künstler für seine graphischen Arbeiten beschrieb und sonst auf Papier bzw. in kleinen Objekten stattfinden läßt. Mit dieser Arbeit, die wie eine Absperrung wirkt und eine eigene tektonische Konstruktion vorträgt, setzt Michael Blank einen monumentalen Endpunkt an eine Werkgruppe, die um prinzipiell skulpturale Anliegen wie Statik (Aufhängung), Materialien, Schwere, Raum etc. kreist, ohne jedoch Pathosformeln zu strapazieren. Denn es gilt allgemein eine gewisse Zurücknahme der künstlerischen Formgebung zugunsten des Materials, wobei die Verbindung der Materialien die Frage nach einer Gesetzmässigkeit bzw. Funktion aufwirft. Die Verweigerung der Funktion, die Peter Zawrel für andere Werkgruppen postuliert: "Michael Blank hat in den letzten Jahren begonnen, aus echten aber heterogenen Materialien solche Objekte herzustellen, die sich jeglichem Verständnis als tektonisch funktionierende Plastik im herkömmlichen Sinn oder als irgendwie funktionierender Gegenstand - Möbel! - im artistischen Sinn versperren..." (Peter Zawrel), gilt hier nur bedingt, da hier gerade einer Dimension von Funktion nachgespürt wird, die einerseits in der interventionistischen Aufgabe innerhalb der Platzsituation, andererseits aber auch in der Struktur der Konstruktion selbst liegt.
(Susanne Neuburger)
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