media > public art 2, Filmdokumentation von Rudi Palla (Ausschnitt)
 
 

oswald oberhuber


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skulptur am aussichtspunkt poysdorf-wetzelsdorf



Von einem Aussichtspunkt an der B7 bei Wetzelsdorf hat man einen herrlichen Blick auf die heimliche Hauptstadt des Weinviertels: Poysdorf. Sanfte Hügel und verträumte Weingärten prägen das Landschaftsbild.
Unaufgeregt und selbstverständlich wie die Gegend ist auch die Skulptur von Oswald Oberhuber, die im September 2004 am Wetzelsdorfer Bellevue errichtet wurde. „Hand und Traube“ heißt das "Denkmal für die niederösterreichische Weinkultur", ersonnen von einem Tiroler Weltbürger, der wie kein Zweiter im Land die "permanente Veränderung in der Kunst" propagiert und künstlerische Stilbildung mit entschiedener und großartiger Geste wegwischt. Wenn man will, lässt sich "Hand und Traube" in jener Oberhuber’schen Lade unterbringen, wo "Zeichnung im Raum" draufsteht, oder in der Schachtel "Bildhauerei als Symbol für alles andere" finden, oder ließe sich aus dem Hut "Denken-Raum-Zeit" zaubern.
Es ist eine tolle Sache, dass es in Niederösterreich ein großformatiges und raummächtiges Werk von Oswald Oberhuber gibt. Das Projekt ist Romana Scheffknecht zu verdanken, einer Künstler-Kollegin und Mitglied der Jury "Kunst im öffentlichen Raum". Sie hat den viel beschäftigten "Ossi", der neben seinem Hauptberuf als bildender Künstler auch als Ausstellungsmacher, Schriftsteller, Lehrer und Kunsthochschul-Zampano furios tätig war, von der Notwendigkeit überzeugt, ausnahmsweise ein Zeichen der Permanenz zu setzen. Nicht selbstverständlich für jemanden, der da sagt: "Jede Lösung ist nach Fertigstellung auf jeden Fall falsch und sofort wieder in anderer Weise zu lösen."
(Brigitte Huck)
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