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eingangsgestaltung des unabhängigen literaturhauses niederösterreich (ULNÖ) in Krems



Das im Jahr 2000 eröffnete ULNÖ bietet Raum für Lesungen sowie für Buch- und Literaturzeitschriftenpräsentationen. Das Haus versteht sich als Kulturknotenpunkt und Informationsstelle für unterschiedlichste literarische Belange. Aufgrund der herrschenden Unzufrieden mit dem Eingangsbereich wurde auf Empfehlung des Gutachtergremiums für Kunst im öffentlichen Raum NÖ Franz Graf zu einer Neu- bzw. Umgestaltung des Foyers eingeladen.
Durch eine Schiebetür ist nun der Blick in die neu gestaltete Lounge frei, die auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden kann. Neben der optischen Öffnung für die BesucherInnen wurde durch geschickte Planung auch mehr Nutzfläche für das Team geschaffen.
"Das Sprechen ist eine Form." Für Franz Graf manifestiert sich die Sprache unter anderem auch in Möbeln, die er gezielt für die Lounge zusammengestellt hat. Diese stammen allesamt von Altwarenhändlern und sind Sammlerstücke. Als feste Form sind sie wiederum gleichzeitig Ausgangspunkt für Geschichten und Erzählungen, die an keinen fixen Ort gebunden sind. Auf die Bauweise der Sprache, die sich aus Buchstaben und Wörtern zusammensetzt und somit ein unendliches Potential an Kombinationen beinhaltet, nimmt das Ankündigungs-Billboard an der Wand Bezug. In Anlehnung an die Leuchtboards an der Außenseite von Kinos in den 30er Jahren können die Ankündigungen der Veranstaltungen aus einzelnen Buchstaben immer wieder von Neuem zusammensetzt werden.
(Katrina Petter)
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