peter kogler


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wandgestaltung in der volksschule baden/ weikersdorf



Computergenerierte Sequenzen von Einzelmotiven, deren Ursprung einmal im Realen war, vernetzt Peter Kogler zu umfangreichen Wand- bzw. Raumausstattungen. In serieller Multiplikation werden sie in einem architektonischen Gefüge zu Bildtapeten und Vorhängen. Dabei ist es eine kleine Anzahl von Motiven - wie Ameise, Gehirn und Röhren -, die seine großen Arbeiten z.B. für die Wiener Secession 1992, für die Documenta 1992 und 1997 bzw. für die Biennale 1995 bestimmen. In einer dem Modul, nicht dem Rapport verpflichteten Anordnung hat das Ornament sowohl einen funktionalen wie bildtheoretischen Part übernommen und läßt labyrinthartige Konstrukte einer mediatisierten Welt entstehen, von denen Peter Weibel in Hinblick auf Koglers Arbeit für die Biennale 1996 sagte, sie verknüpften die zwei verschiedenen Formen des öffentlichen Raums, "nämlich den materiellen, physikalischen Raum der Architektur mit dem elektronischen und printmedialen Raum der Massenmedien..." (Kat. Biennale).
In Weikersdorf war die Situation die, daß für den Zubau der Volksschule eine textile Wandgestaltung gewünscht wurde. Der ursprüngliche Vorschlag von Peter Kogler für einen Vorhang war aus praktischen Gründen nicht realisierbar, und man entschied sich für eine über zwei Geschoße reichende Wandbespannung, mit bandartig ineinander verflochtenen einzelnen Bildern aus dem Kinderfernsehen der Mini-ZiB.
(Susanne Neuburger)

Architekt: Gerhard Lindner
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