alois lindenbauer


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steinskulptur vor der evangelischen pfarrkirche in krems



Im Werk von Alois Lindenbauer ist ein wesentlich prozessuales Elemet charakteristisch, das auf Beobachtung und Erforschung beruht. Er setzt Materialien zueinander in Beziehung und thematisiert Einflüsse und Wechselwirkungen. Eine wesentliche Werkgruppe sind seine "Sickerungen", die sich ebenfalls mit der Veränderung des Materials befassen und "einen Prozeß der Volumensveränderungen im direkten Kontakt eines flüssigen und festen Materials vorstellen und die vielschichtige Frage der möglichen Verbindungen bzw. Durchwachsungen formulieren..." (Peter Assmann).
Seinen Steinskulpturen liegt eine Beschäftigung mit den Steinbauten megalithischer Kulturen im Mittelmeerraum, in Schweden und in Japan zugrunde. Oft entstehen wie hier in Krems einfache und doch markante Formationen, die eine Verbindung von archaischen Vorstellungen und Gegenwart darstellen und uralte Formen tradieren. Über seinem Brunnen am Marktplatz von Edlitz sagt der Künstler: "Eröffnen ein weites Spektrum wie Wasser unsere Gegend wie unser Leben formt. Lassen fast spielend Übergänge finden zwischen unterschiedlichen Raumdichten, zwischen Archaik und Jetzt, Alpen und Meer..." (Alois L. Lindenbauer).
(Susanne Neuburger)
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