tassilo blittersdorff


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künstlerische gestaltung für loosdorf



Mit dem Nachbau der "Hanslburg", einer unweit von Loosdorf im Wald liegenden und kaum bekannten künstlichen Ruine, hatte Tassilo Blittersdorff 2001 eine Interaktion mit der Bevölkerung von Loosdorf begonnen, indem er das Bauwerk in der verkleinerten Variante einer "Spielburg" in das Ortszentrum und so ins Bewusstsein der Menschen brachte. Die kleine "Hanslburg" ist mit vielen Fundstücken versehen, die Blittersdorff im Ort sammelte. In unmittelbarer Nähe, auf der anderen Seite der Dorfstraße, stellt Blittersdorff nun ein weiteres Projekt vor, in das die Einwohner ebenso involviert sind. Unter dem Titel "Der Ort findet sich" ist auf einer Mauer eine großflächige Fotoarbeit installiert, die aus 130 Aluplatten besteht. Die Bilder zeigen alle Loosdorfer Gebäude, wobei die Anordnung der Bildtafeln in etwa der Lage der Wohnhäuser und Weinkeller im Ort entspricht. Die Fotografien geben eine spezielle Sicht auf den Ort, den sie einerseits abbilden, andererseits diagrammatisch in seiner Gesamtheit erfassen. Mit einer zweiten Mauer ist das Gegenstück dazu entstanden: Alle Teile der Fundsteinmauer stammen aus den Häusern von Loosdorf, und jeder Baustein ist mit der Nummer jenes Hauses versehen, von dem es gespendet wurde. Entstanden ist ein weiteres Porträt, das ergänzend zum ersten andere kultur- und baugeschichtliche Bezüge herstellen kann.
(Susanne Neuburger)
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