K.U.SCH.


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erweiterung der künstlerischen gestaltung des kindergartens gerasdorf



Der Bau des Kindergartens von Gerasdorf 1993 machte für das Künstlerteam K.U.SCH. den "Künstlertraum" wahr, ein Haus als Skulptur zu realisieren. 2008 konnte von ihnen auch dessen Erweiterung konzipiert werden. Ganz im Sinne ihrer künstlerischen Denkweise werden nicht nur die medialen Grenzen der klassischen Kunstsparten überschritten, sondern diese auch miteinander verflochten. Der gemeinsam mit Architekt Ernst Mrazek entwickelte gefächerte Grundriss, dessen Fokus eine hoch aufragende Stele markiert, wurde ausgebaut. Gleich einem kriechenden Gürteltier windet sich der skulpturale Baukörper um seine Achse und signalisiert mit einem zeltförmigen Vorbau den Eingangsbereich. Auf den neuen Mauerflächen entstehen durch das Übereinanderreiben von vier Putzfarben bunte Wolkenformen. Mit der Einbindung von Rund- und Blindfenstern wird das Wechselspiel von Licht und Schatten, Bild und Rahmen sowie Skulptur, Architektur und Malerei weitergesponnen.
K.U.SCH. steht auch mit dieser Arbeit konsequent in der selbst vorgegebenen künstlerischen Methodik der mehrfachen Bezüglichkeiten und Irritationen des täglichen Lebens. Wie bei den Objekten, Skulpturen, Installationen, Bildern, Performances und Land-Art-Projekten von K.U.SCH. funktioniert hier das Großobjekt Architektur als Signal und spricht in seiner Körperhaftigkeit, Bezüglichkeit und Ausstrahlung eigene Worte. Mit dem "Rühren" am Unterbewussten und dem Anregen zur Assoziation stellen K.U.SCH. Ähnlichkeiten und Sinnverwandtschaften her, die nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern und BesucherInnen des Kindergartens neue Denkanstöße geben können.
(Christiane Krejs)
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