gor chahal


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eine installation im benediktinerstift melk



Der Titel der Installation "Hinter dem Horizont" bezieht sich auf die in der Renaissance zur Perfektion entwickelte perspektivische Darstellung in der Malerei, die die räumlichen Beziehungen der Gegenstände in der physisch greifbaren Welt anhand von deskriptiver Geometrie sichtbar macht. Bei der Zentralperspektive liegt der Fluchtpunkt bekanntlich am Horizont. Das Bild ist dem Blick des Betrachters hierarchisch untergeordnet. Dieser optischen Illusion stellt der Künstler eine kontemplative Darstellungsform, wie wir sie vom Mittelalter her kennen, gegenüber.
Durch den Einsatz einer speziellen Linse wendet Gor Chahal eine umgekehrte Perspektive an, in der sich die Dinge wie in der alten Ikonenmalerei zum Vordergrund hin verjüngen. Die Technik ermöglicht es, sich die Dinge hinter einer imaginären Horizontlinie liegend vorzustellen, und ist als Metapher für die Existenz einer transzendentalen Welt zu sehen.
(Cornelia Offergeld)
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