michael zinganel


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projekt für das landeskrankenhaus grimmenstein



Aus einer gewissen Verweigerungshaltung, einen eigenen künstlerischen Beitrag für ein Gebäude zu entwerfern, das nicht seinen Vorstellungen entsprach, entschied sich Michael Zinganel zu einem aktiven Eingriff in den Bau selbst. Mittels eines Konsulentenvertrags zur baukünstlerischen Beratung konnte er verschiedende Verbesserungen durchsetzen, war jedoch an budgetäre Engpässe und andere Kompromisse gebunden: "Nach einer leidvollen Abwägung der technischen, ökonomischen und terminlichen Sachzwänge mit den persönlichen Ambitionen und Vorlieben aller Beteiligter konnten eine doch beträchtliche Anzahl von Kompromißlösungen realisiert werden, die zwar Verbesserungen darstellten, aber eben nicht meinen gestalterischen Ansprüchen so weit entsprechen konnten, daß daraus meine Urheberschaft gerechtfertigt wäre." (Michael Zinganel).
Zinganels Absicht war es, das äußere Erscheinungsbild zu straffen und einheitlicher zu gestalten, außerdem den historischen Aspekt zu "entschärfen" (M.Z.), wobei ihn auch die bereits fortgeschrittene Planung einengte: "Meine Vorschläge beschränkten sich daher an sich bloß darauf, die hinter dieser Fassade zwar verborgene, aber doch eindeutig von einander getrennten Funktionsbereiche auch nach außen hin als solche darzustellen: den Sockel als internen technischen Versorgungsbereich, das Erdgeschoß mit dem Hauptzugang auf der Hangseite als Publikumszone und Behandlungstrakt, die 3 U-förmigen Obergeschoße als Bettentrakt sowie die Klimatechnik unter dem Dach". (Michael Zinganel).
(Susanne Neuburger)

Architekt: NÖ Bauabteilung (Friedrich Siebert)
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