gunter damisch


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installation im regierungsviertel



Das Bild für den Ostarrichisaal gehört zu einer Gruppe von Werken, die die Begriffe "Kopf, Steher, Feld, Weg und Welt" im Titel haben. Dabei ist das, was er als Feld bezeichnet, wie Wolfgang Drechsler, "meist ident mit der Bildfläche, die wiederum den farblichen Grundakkord des Bildes bestimmt" (Kat. Gunter Damisch, Wien 1995), also niederösterreichisch blaugelb in unserem Fall. Die Welten sind Gebilde verschiedenster Formationen und beinhalten die Steher, die diese Welten bevölkern. Wege hingegen können eine neuerliche Gruppierung eingehen.
Zu seinen Weltentwürfen meinte der Künstler selbst: "Dieses Weltthema resultiert daher, daß ich Malerei als etwas Identitäts- und Sinnstiftendes empfunden habe. Man lernt sich da kennen und ausdrücken und begibt sich in einen Prozeß, wo man nicht nur passiv ausgeliefert ist, sondern auch gestalterisch eine Menge bewirken kann..." (Gunter Damisch). Der quasi mystische Entwurf von kleinen Inseln der Seligen, kleinen Welten, in denen ein narratives Geschehen vor sich geht, ergibt ein anthropomorphes Konzept an Malerei, eine Existenz an kleinen Völkern und Sprachen, die aus Malerei entsteht: "Ich glaube, in der Malerei passiert etwas Grundsätzliches, weil viel und große Selbstbestimmtheit möglich ist."
(Gunter Damisch)
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