josef danner


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plakatprojekt



Anschließend an die Publikation seines 1992 erschienen Buches "Fragmantarischer Bericht aus Monopolyland", dessen Thematik war, den "Ärger mit der Informationsflut zu kanalisieren, eine persönliche Ordnung in die Zeichen, Aufforderungen, Anleitungen, Befehle usw. zu bringen, das überfüllte Hirn sich austoben zu lassen, gleichsam durchzulüften..." (Josef Danner), entstanden Pläne für entsprechende Projekte im Außenraum. Im Rahmen des Wettbewerbs wählte die Jury schließlich dieses Projekt aus, wobei die Laufzeit auf drei Jahre (1996-99) begrenzt ist, die Affichierung (auf zehn Plakatwänden im Regierungsviertel) etwa alle drei Monate wechselt. Den prinzipiell mobilen Aspekt des Projekts wollte Josef Danner auch mit weiteren Standorten in Niederösterreich erreichen, zu denen es aber bis jetzt noch nicht gekommen ist.
Mit seinen Sprach- und Bildspielen wollte Josef Danner auch auf die "...simplifizierenden Dummheiten des Zeitgeistes auf einer allgemeinen 'philosophischen' Ebene..." (Josef Danner) hinweisen und sie so herausarbeiten, um sie gewissermaßen zu entlarven. Text- und Bildelemente sind dabei so kombiniert, daß der Leser, wenn nicht ratlos, so zumindest irritiert zurückbleibt und sich abseits abgesicherter Normen befindet, wobei sich Motive wiederholen und in anderem Kontext auf einer anderen Bildwand wieder auftreten können: "Extreme Zeiten erfordern extreme Leistungen. Werden sie Extremist!" oder: "Was fehlt, ist ein Museum für Wahnsysteme in progress und die Zeit, es zu besuchen."
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