bruno gironcoli


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installation im regierungsviertel



Bruno Gironcolis Großplastiken sind wie Modelle an Lebendigkeit und Wachstum im Großen, wie Maschinen, die keine Arbeit verrichten, aber Gegenbilder anderer Zusammenhänge und Vorgänge entstehen lassen. Mit "Die Ungeborenen" übertitelt der Künstler seine letzte große Ausstellung im Musem für angewandte Kunst, was gut seine private Mythologie bezeichnet, aber auch auf das Verborgene, Andere anspielt, von dem er sagt: "Meine Arbeiten sind so aggressiv, wie in Wirklichkeit auch eine Eltern-Kind-Situation sein kann..." (Interview mit Bruno Gironcoli, in: Der Standard, 20.5.1997).
"Figur V, flach mit drei Trauben" wurde von der Jury zum Ankauf empfohlen. Die Arbeit hat das Motiv der Fruchtbarkeit im Titel; Ähren, Trauben, Blätter, Löffel, Figuren etc., die sich mit mehr oder weniger anderen abstrakten Formen verbinden, sind für Gironcoli typisch und lassen - wie Armin Zweite - "Sakrales und Vegetabiles, Vergangenes und Gegenwärtiges, Poweres und Kostbares, Klares und Verschlungenes zusammenfließen bzw. sich voneinander absetzen..." (Katalog Museum des 20.Jahrhunderts, 1990). Gironcoli spricht in diesem Zusammenhang vom "strapazierten Schnörkel": "Wenn es stimmt, daß der Kitsch das Gemeinsame an Glück für ein Kollektiv formalisiert, dann ist der von mir strapazierte Schnörkel, diese Schliere, ein Wesen, das das darin Zuvorenthaltene des kollektiven Ganzen nachahmt, um das Glück zu berühren."
(Bruno Gironcoli)
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