richard hoeck


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installation im regierungsviertel



Die Arbeit Richard Hoecks ist mit seinem Projekt "Translantic Echoes" verbunden, mit der er das Western Genre aus der Sicht des Europäers, der in New York und Wien lebt, untersucht und reflektiert. Dabei war der "Cowboy" nicht die erste Entscheidung des Künstlers, der ursprünglich für St. Pölten "einen Lenin" vorgeschlagen hatte.
Die Beziehung dieser flachen Metallskulpturen als Vexierbilder und ihre Displazierung auf der anderern, dem Regierungsviertel gegenüberliegenden Seite der Traisen unterstützt den Diskurs von Peripherie und Zentrum. Es war die Absicht des Künstlers, den reitenden Cowboy in einen Umraum von Wohnbauten und Spielplatz zu integrieren; bis jetzt ist der Ort jedoch noch unbenützt und steppenhaft leer.
"Tranatlantik Echeos" war ein Projekt, das sich über zwei Jahre erstreckte und aus drei Teilen bestand: "...a porch, modelled after the porch featured in John Ford's 'The Searcher'; a film loop comprised of a shot/countershot sequence from Howard Hawk's 'Red River' and a live music performance by the Berlin country band 'Blood on the Honky Tonk Floor' " (John Miller). Der "Cowboy" an der Traisen ist in diesem Kontext Richard Hoecks aufgehoben, er erschließt sich jeoch auch aus einer differntiellen Haltung, die Kulturen und Lebensräume aus der Sicht eines Anderen untersucht. Auch St. Pölten kann gemeint sein. So gesehen ist er gar nicht so unpolitisch wie der strikt abgelehnte und hochgefährliche Lenin, der wenigstens tot ist und nicht mehr hutschwenkend angeritten kommt.
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