franz xaver ölzant


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installation im regierungsviertel



Franz Xaver Ölzant arbeitet in enger Anlehnung zur Natur, deren Organik und Formen ihm immer wieder Vorgabe und Anregung sind. In den Waldviertler "Findlingen" begegnet er einem Stück Natur, indem er dem Stein Struktur gibt und eine neue Ornamentik einbringt. Aus der Überlegung, einer konsequenten Erarbeitung seiner Vorstellungen nur an eimen zurückgezogenen Ort gerecht werden zu können, hat sich der Künstler schon früh ins Waldviertel zurückgezogen, wo er ein Modell der Natur sich stetig erforscht und erarbeitet, um so eine künstlerische Struktur gewinnen zu können.
Seine "Große Compagnie" (ein Ankauf der Kulturabteilung) im obersten Foyer bringt an diesen Ort der Versammlung in den neun Steinen (ein weiterer Stein befindet sich im Wasserbecken außerhalb des Gebäudes) eine eigene Versammlung und Konzentration in den Raum und damit eine künstlerische Grundstruktur für alle späteren Interventionen. Als eines der wichtigsten gestalterischen Absichten srach der Künstler vom für ihn wesentlichen Rhythmisieren: "Das habe ich bei den megalithischen Figuren so gesehen, die mit einfachsten Formen diesen ganz starken Mythos bewirken. Solches hat mich auch dazu bewogen, vom individualistischen Denken abzugehen (wie es bei uns in Europa gang und gäbe ist), das aber ein derartiges Rhythmisieren ausschließt. Darin ist wohl auch das Fremdartige (und Befremdliche) meiner Arbeiten begründet, weil ich bewußt Elemente aus anderern Bereichen und Zusammenhängen aktiviert habe..." (Franz Xaver Ölzant).
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