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eva schlegel


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installation im regierungsviertel



Entgegen der eingegrenzten, meist mit szenischen Darstellungen aus Theater- oder Opernstücken bombastisch versehenen Bildhaftigkeit des Eisernen Vorhangs, der üblicherweise den Bereich der Bühne von jenem Zuschauers trennt, bringt Eva Schlegel hier einen "maximalen offenen weiten Raum" (Eva Schlegel) ein. Als anderes, nicht-referentielles Bild ist es gleichermaßen metaphorisch und real, indem es Räume aufreißt und mit den für die Künstlerin typischen Phänomenen von Erscheinen und Verschwinden arbeitet. An einer Grenzsituation, die wie ein Innen und Außen ist, stattfindend, beschreibt Eva Schlegel diesen Einstieg in die Welt des Theaters wie folgt:
"Abgebildet ist ein Monitor mit weißem Rauschen, dessen Programm noch nicht eingestellt ist. Aus diesem weißen Rauschen scheinen unscharfe Texte zu erscheinen bzw. zu verschwinden. Die Texte bezeichnen den Gedankenraum und dynamisieren den Monitor. Die Farbe ist so gewählt, daß man einerseits tiefen Raum (Universum) oder Wasser assoziieren kann. Das weiße Rauschen, das von Wellen aus dem Weltall verursacht wird (sonst wäre Kanal=Programm, kein Kanal=schwarz), wurde abfotographiert und mittels einer computergesteuerten Luftpinseltechnik geplottet, was maximale Bildauflösung und Wiedergabe gewährleistet. Einen Monitor zu malen wäre anachronistisch. Außerdem wurde darauf geachtet, einen Übergang von scharfer Zeilenauflösung des Fernsehens zu unscharfen wasserartigen Stellen zu schaffen. Beide repräsentieren unterschiedlichen Raum" (Eva Schlegel).
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