Foto © Hubert Lobnig
 

iris andraschek



wohin verschwinden die grenzen? / kam mizí hranice?



Sichtbare Grenzen werden innerhalb der Europäischen Union nach einem festgelegten Zeitplan abgebaut und verschwinden – zumindest scheinbar. Entsprechend paradox ist der Satz "Wohin verschwinden die Grenzen?". Würden sie wirklich verschwinden, müssten wir nicht fragen, wohin Sie wandern: einerseits an die EU­Außengrenzen, wo sie in sehr ähnlicher Erscheinungsform – als Stacheldrahtzäune, Absperrungen, Mauern, strenge Personen­ und Warenkontrollen etc. – wieder auftauchen, andererseits weg von der Grenze in das Land hinein, in eine Aufwertungsdiskussion der Regionen, in (überwachte und eingezäunte) Siedlungen, in Diskussionen und Maßnahmen zu Sicherheit, Migration, Aufenthaltsrecht etc. Die Arbeit "Wohin verschwinden die Grenzen?" steht direkt neben dem in den frühen 90er-Jahren neu errichteten österreichischen und tschechischen Grenzübergang bei Fratres. Die Metallkonstruktion – 4 Meter hoch und über 50 Meter lang – ist Display für einen Schriftzug und für Bildtafeln und gleichzeitig ein Verweis auf staatliche und private Abgrenzungsstrategien.

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* temporäres Projekt

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