Kunst im öffentlichen Raum Projekte in Maissau 2015
mit Arbeiten von Marie-France Goerens, Florian Regl und Lukas Troberg

Im Jahr 2009 trat die Stadtgemeinde Maissau an das Gutachtergremium für Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich heran: Rund um Maissau sollte eine Umfahrungsstraße gebaut werden, die den Verkehr, damit jedoch auch mögliche BesucherInnen von der Stadt ableiten sollte. Daraus entwickelte sich die Idee, den öffentlichen Raum Maissaus mit sich beständig verändernden temporären Kunstinterventionen zu bespielen. In weiterer Folge veranstaltete die Klasse für Bildhauerei und Multimedia der Universität für Angewandte Kunst Wien unter der Leitung von Erwin Wurm einen internen Wettbewerb, aus dem die Einreichungen von Marie-France Goerens, Fabian-Benjamin Rainer, Florian Regl und Lukas Troberg als Siegerprojekte hervorgingen. Sechs Jahre später, nach dem Bau der Umfahrungsstraße und der Erneuerung des Stadtbilds von Maissau, wurden die Projekte nun als permanente Installationen realisiert. Inhaltlich knüpfen die Entwürfe der damaligen Studierenden an das Urmeer an, dessen Küste entlang der markanten Geländekante in Maissau verlaufen sein soll. Lukas Trobergs Leuchtturm etwa gemahnt als weithin sichtbares Wahrzeichen an die Gefahren des Schiffs- und Autoverkehrs und lotst Reisende sicher in den Hafen Maissau. Die Luftlinie von Florian Regl holt mittels einer Plakatwand das Meer zurück nach Maissau und schafft somit direkt am Straßenrand einen Ort, an dem die Gedanken in die Vergangenheit schweifen oder auch eigene Sehnsüchte entwickelt werden können. Unweit davon kreiert Marie-France Goerens mit dem Sunset Boulevard eine Art Trompe-l’Œil, indem sie die unmittelbare Umgebung beim Blick durch eine farbige Glasscheibe in weite Ferne rücken lässt.

Fotos: Wolfgang Wössner








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