30. November Premiere
public art III (50')
Kunst im Garten. Die Garten Tulln (28')
Kunst im Park. Schlosspark Grafenegg (30')

1. Dezember Filmvorführung und Gespräch
Konrad Rennert
Die Ohren wachsen (56')

2. Dezember Filmvorführungen
Im Notfall ist alles anders (37')
Flüchtlingsdrama am Lunzer See (75')
Parcours (18')

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Public Art Screening im Kunstraum Niederösterreich

Filme von, über und mit Kunst im öffentlichen Raum NÖ
30. November bis 2. Dezember 2010, jeweils um 19.00 Uhr
im Kunstraum Niederoesterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien

Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich nützt die kalten Wintermonate, um die Aufmerksamkeit auf das Medium Film zu richten, das im Kontext der Kunst im öffentlichen Raum oft vernachlässigt wird. Als Dokumentationen temporärer Projekte und Interventionen verschwinden Filme häufig im Archiv, als eigenständige Arbeiten sind sie meist auf einen kleinen Monitor im Inneren von Gebäuden beschränkt oder landen in den Regalen von Sammlungen. An drei Abenden wird nun im Kunstraum Niederoesterreich ein Einblick in die vielfältigen Formen der Filmproduktion in Zusammenhang mit Kunst im öffentlichen Raum ermöglicht.

Die Filme sind von Maria Stipsicz zusammengestellte Dokumentation von Projekten, die zwischen 2006 und 2010 von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich realisiert wurden. Das Filmteam führte Interviews mit den KünstlerInnen und war bei Eröffnungen sowie Aufbauarbeiten dabei. Insgesamt werden 31 Arbeiten vorgestellt, u. a. von Iris Andraschek, Mark Dion, Ines Doujak und Manfred Pernice. Damit wird die 1995 von Rudi Palla begonnene Reihe public art, innerhalb der bereits zwei Filme erschienen sind, fortgesetzt.

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Friedensschlusses der amerikanischen und russischen Alliierten über Nazi-Deutschland in Erlauf erarbeitete Konrad Rennert zusammen mit den unterschiedlichen Musikgruppen des Ortes, von der Trachtenkapelle bis zum Kinderchor, ein Konzert. Der Film begleitet die zeitintensive und häufig emotionsgeladene Annäherung von verschiedenen Musikvorstellungen wie Weltanschauungen.Anschließend an den von der bereits mehrfach ausgezeichneten Filmemacherin Ulrike Schweiger (Missbrauch wird bestraft, Twinni, …) gedrehten Dokumentarfilm findet eine Diskussion mit den Hauptakteuren statt.

An diesem Abend werden drei Filme präsentiert, die als eigenständige Arbeiten im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich entstanden sind. Im Zuge eines Wettbewerbs für eine Platzgestaltung für die Feuerwehrschule in Tulln entstand der Film Im Notfall ist alles anders. Fiona Rukschcio stieß im Zuge ihrer Recherchen auf einen Text der ehemaligen Feuerwehrhelferin Maria Lehner und führte in weiterer Folge mehrere Gespräche mit der Zeitzeugin Maria Auli, die beide während dem 2. Weltkrieg zum Notdienst verpflichtet wurden. Julius Deutschbauer und Gerhard Spring drehten im Sommer 2007 das Flüchtlingsdrama am Lunzer See, in dem sie sich auf die Suche nach Flüchtlingen, Schleppern und Fremdenpolizisten rund um den See machten. Abschließend wird der Film Parcours von Catrin Bolt gezeigt, der im Schlosspark Grafenegg entstand und ab Frühjahr 2011 auch dort im Eiskeller zu sehen sein wird.

Eine Veranstaltung von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Niederoesterreich.
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