Gespräch: Walking is The Constant - The Art Medium is The Variable
Dienstag, 29. November 2016, 18.00 Uhr
im Kunstraum Niederoesterreich

Herrengasse 13, 1010 Wien
Mit Hamish Fulton und Michael Höpfner





Foto: eSel.at

Hamish Fulton, * 1946 in London, lebt und arbeitet bei Canterbury. Fulton studierte an der St. Martin's School of Art, London und dem Royal College of Art, London. Einzelausstellungen u.a. im Turner Contemporary, Margate / GB (2011); Museo Transfrontaliero del Monte Bianco, Courmayeur / IT (2010); Museo Extremeño e Iberoamericano de Arte Contemporáneo, Badajoz / SP (2009); Center for Contemporary Art, Kitakyushu / JP und Museum of Modern Art, NY (2006); Museum for Modern and Contemporary Art, Bozen und Museion Bolzano, Bozen (2005); Haus Konstruktiv, Zürich, CH (2004); und Tate Britain, London (2002).

Michael Höpfner, *1972 in Krems/Donau, lebt in Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste, Wien und der Glasgow School of Art. Ausstellungen u.a. im Tresor, Kunstforum Wien (2015), im MAN, Sardinien (2015), in der Camera Austria im Kunsthaus Graz (2015),der Kunsthalle St. Gallen (2013) und im Siena Art Institute (2013).
Nach einer Reihe von Gesprächen über thematische Schwerpunkte rund um den Themenkomplex Kunst im öffentlichen Raum konzentriert sich der bevorstehende Gesprächsabend auf zwei künstlerische Positionen. Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich hat – in Kooperation mit dem Kunstraum Niederoesterreich – Hamish Fulton und Michael Höpfner eingeladen, ihre Arbeit zu präsentieren und im Gespräch mit dem Kurator und Museumsdirektor Lorenzo Giusti MAN_Museo D’Arte Provincia Di Nuoro) diese unter anderem mit Blick auf den Performance-Begriff zu reflektieren.



Die Vorträge und Diskussion werden in englischer Sprache geführt. „Gehen ist Leben, Kunst reflektiert das Leben auf verschiedenste Art und Weise. Gehen ist schlichtes Dasein, ist eine direkte Form Umwelt wahrzunehmen; aber doch bleibt der Prozess immer gleich: ein Schritt folgt dem nächsten Schritt. Das Denken der Menschen und die Kunst ändern sich über die Jahre; die Schritte aber bleiben die gleichen.

Hamish Fulton geht aus diesem Grund seit über 40 Jahren und macht darüber und damit Kunst. Für Michael Höpfner ist Gehen ebenfalls die Suche nach einem anderen Seinszustand, der künstlerisches Handeln erst ermöglicht.

Höpfner hat Fulton am Beginn seines Studiums vor 20 Jahren kennengelernt und seither haben sich immer wieder die Wege in entfernten Landschaften gekreuzt - ohne sich jedoch zwingend treffen zu müssen. Beide suchen und untersuchen das Verhältnis des Menschen zur Natur. 

Beide sind aus unterschiedlichen Beweggründen aber doch einer ähnlichen Überzeugung folgend immer wieder in Asien unterwegs gewesen. Beide suchen bei vielen ihrer Wanderungen die direkte Auseinandersetzung mit noch unberührter Natur, mit Lebensformen von Menschen, die in einem tieferen, oft historischen Verständnis zur Natur stehen, die eine andere Form von Freiheit einfordern, die starrsinnig sich der Natur unterordnen und nicht einer vorgeschlagenen Rechts- und Lebensform folgen wollen. Gehen ist keine Kunstform, es ist ein einfacher menschlicher Lebenszustand." (Michael Höpfner)
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