Landpartien zur Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich 2013
Mit den Landpartien 2013 bieten die Kunst- und Kulturvermittlerinnen Bärbl Zechner und Johanna Zechner nicht nur Annäherung an Arbeiten die 2012 neu eröffnet wurden oder 2013 zur Aufstellung gelangen (u.a. die künstlerische Gestaltung im Justizzentrum Korneuburg von Nikolaus Gansterer und Hans Schabus, die Arbeit für den Kreisverkehr in Hainburg von Iris Andraschek und Hubert Lobnig oder die Skulpturengruppe von Heliane Wiesauer Reiterer in Breitenfurt). Sie lenken die Aufmerksamkeit auch auf mögliche formale und inhaltliche Veränderung bei Kunstwerken, die bereits über einen längeren Zeitraum Teil des öffentlichen Raums in Niederösterreich sind (z.B. Hans Kupelwieser in St. Pölten und Werner Reiterer in Gerhaus).
Ergänzt wird das umfangreiche Programm durch den Besuch bei aktuellen Interventionen, die nur temporär in ihre Umgebung eingreifen (z.B.Steinbrener/Dempf in Mistelbach und Linda Bilda im Marienthal).

Der Fahrt im Juni widmet sich ganz der Stadt St. Pölten, wo neben der Fülle an bestehenden Arbeiten kürzlich zwei neue, sehr unterschiedliche Projekte errichtet wurden: eine Außenraumskulptur von Manfred Wakolbinger und eine Innenraum-Installation von Lina und Marlene Streeruwitz.

Die Landpartie EXTRA folgt dieses Jahr der Verschränkung von bildender Kunst und Literatur.
Ausgangspunkt ist eine von der Künstlerin Ricarda Denzer kuratierte Ausstellung anlässlich des
40. Todestages des Dichters Wystan H. Auden. In seinem ehemaligen Wohnhaus und im Außenraum in Kirchstetten sind im Rahmen des Projekts "About the House" Arbeiten von Fatih Aydogdu, Simone Fort, Johnathan Quinn & Pamelia Kurstin u.v.a. zu sehen. Die Installationen sowie eine Lesung aus Texten des Schriftstellers laden zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Audens Werk ein.
Wie sehr verändern die künstlerischen Arbeiten den ländlichen Raum, wie reagieren BewohnerInnen, partizipieren EinwohnerInnen am künstlerischen Arbeitsprozess? Wie sehr kann Kunst im ländlichen öffentlichen Raum zur Identität der dort lebenden Menschen beitragen? Wie weit ist die historische, soziale oder auch ideologische Auseinandersetzung der KünstlerInnen mit den Gegebenheiten vor Ort in der Rezeption ihrer Arbeiten für den öffentlichen Raum ablesbar?
Das sind nur einige Fragen die im Rahmen dieses besondern Vermittlungsprogramms "on the road" zur Sprache kommen.


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© Matthias Lautner
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