© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
© Iris Andraschek u. Hubert Lobnig, Fratres, 2019
 

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die verwandlung – borders are vacillating



Das Projekt Die Verwandlung – Borders are Vacillating von Iris Andraschek und Hubert Lobnig fragt nach den „Verwandlungen“ der Grenzen nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs, dem Grenzabbau nach dem Schengen-Abkommen und den Jahren der Flucht seit 2015.
2009 wurde von Iris Andraschek und Hubert Lobnig an dem nach 1989 schrittweise stillgelegten Grenzposten zwischen Fratres und Slavonice als ursprünglich temporär konzipiertes Projekt eine 60 Meter lange und vier Meter hohe Metallkonstruktion mit der Aufschrift Wohin verschwinden die Grenzen? Kam mizí hranice? realisiert. Die Arbeit war Teil einer grenzüberschreitenden Landesausstellung und gemeinsam mit der installierten Serie inszenierter Fotografien ein Statement zum damaligen Grenzdiskurs. Aktuell ist eine Variante der Arbeit in der Landesgalerie NÖ in Krems zu sehen.
2014 – nach dem planmäßigen Abbau der Grenzarchitektur nach Schengen und dem Verkauf des Grenzhauses – wurden im Rahmen einer Gruppenausstellung zum Thema Grenze und Territorium auf der bestehenden und erweiterten Metallkonstruktion Arbeiten von polnischen, tschechischen und österreichischen KünstlerInnen präsentiert.
2015 gab es eine Zäsur in der Haltung und im Diskurs zu Fragen über territoriale Grenzen. Ausgangspunkt hierfür waren die vielen mit dem Bürgerkrieg in Syrien zur Flucht nach Europa gezwungenen Menschen. Plötzlich wurden Landesgrenzen zum Thema ganzer Wahlkämpfe. Dabei wurden humanitäre Aspekte und die gesellschaftliche Verantwortung sehr kontrovers diskutiert.
Heute, 2019, stellt sich darum im Rückblick auf die vergangenen Jahre und vor dem Hintergrund, dass sich die Öffnung des Eisernen Vorhangs heuer zum 30. Mal jährt, die Frage, wie sich Grenzen an sich und die Diskurse darüber seitdem verändert haben. Der ursprünglichen Frage Wohin verschwinden die Grenzen? werden für die Fortführung des Projektes Begriffe wie Verwandlung und Metamorphose als zentrale Aspekte hinzugefügt. Borders are Vacillating – Grenzen kippen und schwanken. Sie verschwinden, sie wandern, sie werden unsichtbar, verlagern sich, lösen sich auf und verstärken sich andernorts.
Neun internationale KünstlerInnen werden nun nach ihrem Blick auf diese Verschiebungen und Veränderungen, nach Bildern und Metaphern dafür befragt. Die Arbeiten werden auf den vorhandenen Displays im Außenraum, im Bereich der Grenzkontrollstreifen zwischen den beiden ehemaligen Grenzstationen und im ehemaligen Grenzhaus, das für mehrere Wochen geöffnet wird, präsentiert. Dieses heute in Privatbesitz befindliche Gebäude ist im Rahmen von Die Verwandlung – Borders are Vacillating das erste Mal für die Öffentlichkeit zugänglich.

A = Außenraum
G = Grenzhaus

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