adrian piper, erlauf erinnert sich ...
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adrian piper


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erlauf erinnert sich ...



Die 1200 Einwohner zählende Gemeinde Erlauf im Bezirk Melk verdankt einem jüdischen Emigranten aus Erlauf, dessen Familie 1938 von den Nationalsozialisten vertrieben und ermordet worden ist, die Kenntnis ihrer Teilhabe an der Weltgeschichte: Fast unbemerkt von den BewohnerInnen ereignete sich dort der historische Handschlag zwischen einem amerikanischen und einem sowjetischen General anlässlich der Kapitulation Nazi-Deutschlands am 8. Mai 1945.
Im Mittelpunkt stand die Notwendigkeit der Aufarbeitung unserer Vergangenheit und die Forderung nach einer vermehrten Sensibilität für Ausgrenzung, Rassismen und Alltagsfaschismen. So sollte "Erlauf erinnert sich ..." kein historischer Rückblick sein. Vielmehr richtete die Ausstellung seinen Fokus auf rassistische Tendenzen der Gegenwart und den heutigen Umgang mit Geschichte.

Die Amerikanerin Adrian Piper gilt als Doyenne in der Aufarbietung und Reflexion von rassistischen und sexistischen Zuständen mit Mitteln der zeitgenössischen Kunst. In der Gedenkstätte Erlauf war eine Serie ihrer Zeichnungen "Vanilla Nightmares" zu sehen. Piper zeigte den diskriminierenden Gehalt von Beiträgen über Schwarze und versuchte das Klischee des Bösen, des Vergewaltigers zu unterwandern, indem sie genau jene Bilder noch einmal darstellte, die das Klischee begründen.

Das Projekt ist dokumentiert im Archiv der Kunst im Museum ERLAUF ERINNERT .


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